Das Blut auf den Lippen der Dornenküsser?

Beobachtungen im Märchenraum

oder
Taugt Dornröschen als Metapher?

Es gab immer viele Deutungen dieses alten Märchenstoffs. Seien es Anklänge an die Nibelungensage (Brünhild), sei es der periodische Schlaf der Natur im Winter, Bettelheims Vergleiche mit der Adoleszensphase junger Menschen oder ein allgemeiner Fluch der Natur der die Übervorsichtgen wie die Taktlosen; die Tüchtigen wie die politischen Berater gleichermaßen trifft.

Die Geschichte fängt an mit falscher Sparsamkeit. Ein Gedeck mehr und es hätte nie ein Märchen gegeben. Allerdings auch kein „Erwachen“ und kein spätes Liebesglück.

Sucht man nach Beispielen falschen Sparens in den letzten Jahrzehnten, so ist das Problem nicht ein Mangel an vergleichbarem Begebenheiten, sondern ein Überangebot von voreiligen Sparwahnattentaten auf die Bevölkerung.
Schon Adenauer hat es an der Unterstützung für Familien mangeln lassen, letztlich im Vertrauen auf die, damals noch von keiner Pille gebremsten, Folgen menschlicher Triebhaftigkeit. Ein Beispiel dem gerade bürgerliche Parteien lange folgten, um heute Geburtenrückgang und fehlende Rentenfinanzierung zu beklagen.
Die Agenda 2010 hat wenig beim „fordern“ gespart, um so mehr beim "fördern". Die Väter der Agenda haben sich leider sogar das „genaue Hinschauen“ erspart. Auch hier war man nahezu "deutsch" traditionsbewusst und sparte am „Blick zurück“. Wenn es Rückschau verantwortlicher Politiker gab, dann fiel sie leider zu selbstgerecht aus.
Natürlich haben die Schöpfer von "Hartz IV" alles richtig gemacht, nicht die Politik war mängelbehaftet sondern die „Ausgesonderten“  sind an ihrer Situation schuld. Arbeitslosigkeit  hängt nur mit mangelnder Ausbildung zusammen, selbstverstaendlich nicht mit einem Mangel an Arbeitsplätzen auf Grund von Umstrukturierung und Globalisierung.

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INTERN: Anmutung und Poesie

Diese Site soll in erster Linie dem Informations- und Meinungsaustausch innerhalb dieser Bewegung bestehend aus “Echte-Demokratie-Jetzt”, “Empört Euch”, “Occupy WS … Germany”, “Anony…. ” usw., usw. hier in NRW dienen.
Dennoch fände ich es gut, wenn wir uns auch Gestaltung und Kultur öffnen. Drum sollte auch – wie ich finde – Platz sein für z.B. Poesie und Malerei.
Der eine wird an den “Schrei” von Munch denken, der andere an Hesse …

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

In der Kälte einer von Krise zu Krise stolpernden Welt trifft dieses Herbstgedicht wie ich finde auf wundersame Weise unsere Befindlichkeit.
Ausserdem hoffe ich, jemand der fuer graphische Gestaltung mehr Sinn hat als ich, nimmt sich in den nächsten Tagen des Site-Banners- an (vielleicht Anabel?), oder des gesamten Layouts dieser Seite.
Wir wollen Übersichtlichkeit der Infos, damit jeder der mitmachen will Zugang findet (auch alle die sich im Dickicht von Facebook verloren haben oder einem “social-network” ihre Daten nicht anvertrauen wollen.
Helft bitte diese Site besser zu machen, schickt eigene kleine Gedichte, Read more…